Pressemitteilungen
Wie sechs Schülerinnen das Bild von Marxloh verändern wollen
Duisburg-Marxloh ist bundesweit als sozialer Brennpunkt bekannt. Und doch sind über 20.000 Menschen dort zu Hause – so wie Martha, Sara, Larisa, Rahel, Andreea und Sefora, die seit vergangenem Jahr Fremde durch den Stadtteil führen.
Marxloh sehen und sterben?
Diese Schlagzeilen stehen stellvertretend für viele weitere. Marxloh wird im öffentlichen Diskurs fast durchgängig und monothematisch als armutsbetroffenes, ethnisch verdichtetes Viertel thematisiert, welches mit einer Vielzahl von Schwierigkeiten kämpft und mit Bezeichnungen wie „No-Go-Area“, „Brennpunkt“ oder „Symbol gescheiterter Integration“ stigmatisiert wird (Peres da Silva & Lauer 2018). Solche Zuschreibungen rühren u. a. daher, dass über die Lebenssituationen der ansässigen Menschen jenseits von Statistiken nur wenig bekannt ist (Cöster 2015).